Kleiner Ausflug in die Welt der Toiletten

Über Unterschiede zwischen den deutschen und russischen Toiletten

Als Vorwort

Das war immer so. Die Natur rief nach dem Menschen. Und nicht nur zu Hause. So entstanden öffentliche Toiletten. So entstanden viele Arbeitsplätze und Berufe, die damit verbunden sind. Also die Toiletten haben der Welt vieles geschenkt. Die russischen z.B. lassen den Deutschen ueber sich selbst ironisieren. Und die deutschen lassen die Russen sich immer aufregen.

“Herzlich willkommen, lieber Russe!” – die deutsche Toilette

Wenn der russische Mensch einen Ruf von der Natur in Europa bekommt, hat er Panik. So viele Toiletten sind um einen herummmmmmmm!!!! Welche soll man denn aufsuchen ??????? Der Russe entscheidet sich nach der besten zu suchen und das bedeutet ZU DULDEN!!!!! Omnia mea mecum porto…oder??? Na ja, aber es kann keine Ewigkeit dauern. Suchen wird zur Toilette laufen. Doch da gibt es noch eine Schwierigkeit – das Benutzen der Toilette. Die europäische Toilette ist ein Museum der automatischen Geräte für jeden Russen, wo man nichts berühren darf. Aber der Russe geht auf Risiko. Er ist doch neugierig. Ein Knöpfchen drücken ist keine Sünde!!!!!!!!!! Schade, aber er hatte keine Übung, um Meister zu werden. Der Russe hat mit der Technik schlechte Beziehungen, weil er sie von Kindheit an für eine Göttin hält. Neugier ist mit Angst gemischt. Wenn der Russe einen Termin mit automatischen Geräten hat, dann ist er überzeugt, dass er sie kaputt macht. Und wenn es unwillkürlich nicht klappt kaputt zu machen, ist er auch total aufgeregt. Der echte Russe ist aufgeregt, nicht aufgeregt zu sein. Er glaubt nicht an menschlichen Fortschritt. Der Groschen fällt in nicht, dass etwas automatisch ausgehen kann. Handtrockenautomat scheint dem Russen ein Monster zu sein. Arme russische Menschen kämpfen ständig mit ihm. Wie kann man den Automaten verlassen, wenn er noch arbeitet????!!!! Zuerst wartet der Russe mit Geduld, wann der Automat seine Arbeit beendet. Dann versucht er einen Knopf zu finden. Ach, er fehlt!!! Vielleicht ist er nicht draußen???? Man muss prüfen. Das Innere ist auch leer… Oh, Gott!!! Der verdammte Automat ist unausschaltbar!!!!!!!!!!!! Bestimmt hat er etwas mit dem Teufel zu tun!!!! Dann los und schneller. Sonst kommt die Polizei und der Russe wird verhaftet!!!!! Also einige Schritte weiter von der Toilette weg… Stille…der Automat ist aus. Russische Schimpfwoerter zerstören diese Stille.

“Ist es eine Toilette oder ein Pferdestall???” – fragt sich selbst der Deutsche

Der Besuch der russischen öffentlichen Toilette ist sehr offiziell. Die offizielle Person ist oft nicht da, die russische Toilette auch nicht. Das nimmt die meiste Zeit in Anspruch, die russische Toilette zu finden. Aber sie hat doch ein schönes Symbol – Frau mit Tickets und manchmal mit Toilettenpapier. Ja, Triebe und Naturrufe muss man in Russland bezahlen. Bar natürlich!!!!!! Sonst kann man nie dieses Paradies besuchen. Es ist ein Aromaparadies, das man mit Schutzmaske besuchen muss. Oder wieder omnia mea mecum porto????? Doch! Der echte Deutsche möchte eine große Lebenserfahrung machen. Die russische Toilette gehört dazu. Und noch diese Bedürfnisse, bei denen der Mensch hilflos ist. Also, es bleibt nichts anderes übrig, als in die russische Toilette hereinzukommen. Oh, es ist eine Gallerie. Da gibt es so viele Graffities. Die Russen wollen sich selbst an diesen Wänden darstellen. Die russische Toilette ist sehenswert. “Hier war Wasja/Wowa/Lena und viele andere…” Das Datum des Besuchs ist auch dran. Die Reihe der Besichtiger ist groß. Sogar nach der Bezahlung muss man warten. Na ja, um die Zeit nicht zu verlieren, kann man Bekannschaften machen… So viele Toilettenfreunde sind hier. Sie warten auch. Na endlich kommt der Deutsche in die Kabine herein. Unbeschreibbare Gefühle hat er. Die russischen Toiletten sind nachts netter. Aber jetzt schnell Augen schließen und fix die Sache hinter sich bringen, dann weglaufen!!!!!! Bis Deutschland natürlich! Ach, Hände waschen! Aber womit???? Wasser – ja, Seife – nein. Das wäre schon Pracht und Luxus. Ok, dann Hände an sich selbst abtrocken. Geschafft!!!! Schnell weg. Ausgang – hurra!!! Schutzmaske los. Frische Luft… Aber nicht gleich!!! Zwei Kilometer weg von der Toilette.

Als Nachwort

Das Thema der Toiletten bleibt immer aktuell, solange hat die Menschheit die Naturknechtschaft…oder omnia mea mecum porto????

Kira (20) aus Wladimir

3 Kommentare Füge Deinen hinzu

  • 1. Mareike  |  25. August 2009 um 12:42

    ich liebe diesen artikel!!!

    Antwort
  • 2. kathia  |  16. November 2009 um 22:42

    ahahah

    Antwort
  • 3. Mareike  |  17. November 2009 um 09:39

    Die Toilette befindet sich übrigens in einem wladimirischen Studentenwohnheim… Im Vergleich sind jenaer Wohnheime reiner Luxus! ;)

    Antwort

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